Gefährliche Räume - Gefährliche Individuen. Neuere Entwicklungen in der Kriminalpolitik und der Stadtsoziologie.

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München

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ZLB: 4-2003/3251

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Abstract

Der Band beleuchtet aktuelle Zusammenhänge von Kriminalität, Kriminalitätskontrolle und Raum aus interdisziplinärer Sicht. Ein Beitrag stellt die gegenwärtigen schweizerischen Modellversuche mit Electronic Monitoring vor. Es folgt ein Beitrag über das Projekt GLADIS (Geo-crime Location Analysis Display Service; wird seit Januar 1999 in München eingesetzt), das in der Bundesrepublik bislang einmalig ist und ein Programm zur computergestützten geographischen Kriminalitätsanalyse darstellt, mit dessen Hilfe sich Hot Spots von Kriminalitäts-Schwerpunkten und Stadtpläne des Verbrechens entwickeln lassen. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit der Videoüberwachung im öffentlichen Raum aus kriminologischer Sicht. Das Thema Inklusion und Exklusion wird mit Hilfe der systemtheoretischen Unterscheidung analysiert. Ein weiterer Diskussionsbeitrag beschreibt die Reaktionen der Kriminalpolitik auf neuere gesellschaftspolitische Veränderungen und die Restrukturierung von Städten. Der Beitrag Umkämpfte Räume - Kriminalpolitik und kritische Stadtsoziologie betont mögliche Formen einer kritischen Aneignungspraxis im öffentlichen Raum, die den aktuellen Exklusions- und Marginalisierungsprozessen in den Innenstädten gegenübergestellt werden. sg/difu

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269 S. 58 S.

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