Das Konzept des "Regionalen Gewerbeflächenpools" aus ökonomischer Sicht.

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Tübingen

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1617-5654

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ZLB: 4-2008/1788

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Abstract

Das Papier stellt den ersten Beitrag dar, der sich mit dem innovativen Konzept des "Regionalen Gewerbeflächenpools" aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht beschäftigt. Der hier analysierte - aus der kommunal- bzw. regionalpolitischen Praxis "kommende" - Poolansatz geht über das bisher bekannte Konzept "Interkommunaler Gewerbegebiete" räumlich und vor allem konzeptionell weit hinaus. Beim Konzept des Gewerbeflächenpools kommt es zu einer Poolbildung von in räumlicher Nähe zueinander stehenden Kommunen im Bereich der Gewerbeflächenpolitik. Die entsprechenden Mitgliedskommunen bringen dabei entweder Flächen- oder Geldeinlagen in den Pool ein. Die einzelnen Poolmitglieder profitieren dann nach Maßgabe ihres Poolanteils von den vom Pool ausgeschütteten Flächenverkaufserlösen und Gewerbesteuereinnahmen. Dadurch ergibt sich bei den entsprechenden Kommunaleinnahmen zwischen den Poolmitgliedern ein Risikoausgleich. Die Poolbildung führt zudem zu einer erhöhten "regionalen" Wettbewerbsfähigkeit, was in Zeiten eines verstärkten "Wettbewerbs der Regionen" ein wichtiger Aspekt ist. Der Beitrag behandelt ausgewählte wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen zum Poolkonzept, insbesondere aus kommunalökonomischer Sicht.

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19 S.

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IAW-Diskussionspapiere; 40