Deutschland: Exportweltmeister von Arbeitsplätzen - Mythos oder Wirklichkeit? Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 1. Dezember 2005 in Leipzig.

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ZLB: 4-2006/1888

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Abstract

Ob die Verlagerungen deutscher Arbeitsplätze nach Asien und Osteuropa in dem in der Öffentlichkeit dargestellten dramatischen Ausmaß geschehen und wie diese Entwicklung generell zu bewerten ist, darüber gehen die Meinungen ebenso auseinander wie über die Frage, wie die Globalisierung gesteuert werden kann. Auf der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde die Frage nach dem "Wohl und Wehe" der Globalisierung sehr differenziert beantwortet. Während Unternehmen und Gewerkschaften die deutsche Wirtschaft einem verschärften internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sehen, überwiegen aus Sicht der Wissenschaft und der öffentlichen Verwaltung die positiven Effekte der Produktionsverlagerung. Im Erfolgsfall schaffe die Verlagerung von Wertschöpfungsprozessen ins Ausland zusätzliche Arbeitsplätze im Inland, denn das Auslandsengagement mache die in Deutschland verbleibenden Arbeitsplätze rentabler. Die auf der Veranstaltung diskutierten Handlungsoptionen reichen von Anpassungen auf betrieblicher Ebene über Forderungen, die steuerliche Subventionierung des Arbeitsplatzexports abzuschaffen bis hin zu Vorschlägen, die "Billigjobs" ungehindert ins Ausland gehen zu lassen und sich auf die Schaffung höherwertiger Arbeitsplätze zu konzentrieren. Die Diskussionen und Ergebnisse der Tagung sind im Band zusammengefasst. goj/difu

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61 S.

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Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik; 2