Das Programm "Die Soziale Stadt" im Blickpunkt: Untersuchungen zu Belm-Powe/Landkreis Osnabrück.; Imageveränderung von sozial benachteiligten Stadtteilen untersucht am Beispiel des Sanierungsgebietes Belm-Powe.; Potenziale formativer Evaluationen für das Quartiermanagement im Programm "Soziale Stadt" untersucht am Beispiel des Quartiers Belm-Powe.
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Osnabrück
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ZLB: 4-2006/2662
IFL: 1997 B 0771 - 59
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Abstract
Die Broschüre enthält zwei Arbeiten über das ins Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommene Sanierungsgebiet Belm-Powe (Landkreis Osnabrück). Zum einem zum Thema Image bzw. Imageerzeugung und Imageveränderung eines Stadtquartiers. Diese Arbeit zeigt, wie unterschiedliche Denkmuster und Wertvorstellungen differente Images als Realitätskonstruktionen entstehen lassen, die - zielgerichtet oder unbewusst - als Orientierungsleitlinien zur Beschreibung und Bewertung des Quartiers herangezogen werden. Sie arbeitet heraus, wie Diskurse (der Politik, der Tagespresse, des Alltagslebens) über imagerelevante Themen ineinander greifen und wie letztlich einflussreiche Diskursteilnehmer und Medien Images entstehen lassen und befördern, die als Images des Stadtquartiers, der Bevölkerung, der Migranten etc. interpretiert werden. Besonders die diskursive Ausgrenzung z.B. einer Migrantengruppe, die häufig im Zusammenhang mit abweichenden Verhaltensweisen oder gar mit Kriminalität beschrieben wird, kann eine soziale Integrationbedrohen oder unterlaufen. Die zweite Diplomarbeit thematisiert Probleme und Möglichkeiten formativer Evaluationen im Programm "Die Soziale Stadt". Da ein entwickeltes, valides und universell einsetzbares Evaluationsinstrumentarium fehlt und möglicherweise auch schwierig entwickelt werden kann - vor allem liegen kaum Erfahrungen mit Evaluationen auf der kommunalen Ebene vor -, stellt sich der Autor die Aufgabe, die Arbeit des Quartiermanagements systematisch einer (verbesserten) programm- oder projektbegleitenden Evaluation zu unterziehen. Weil es anwendbare Standardlösungen eines formativen Evaluationssystems nur in einigen Punkten geben kann, entwirft der Autor zunächst eine Art Handlungsrahmen, der differenziert, ob z.B. eine Evaluation auf Quartiers- oder Projektebene durchgeführt werden soll oder ob das Evaluationssystem im Planungs-, Durchführungs- oder letztlich im Bewertungsbereich angewendet werden soll. Die Managementbereiche Planung, Durchführung/Dokumentation und Bewertung unterzieht er im Hinblick auf ihre evaluationstheoretischen Grundlagen und ihre evaluationspraktisch zu verbessernden Entscheidungen einer gesonderten Untersuchung. Die Analyse mündet schließlich in zwei Arten von Handlungsempfehlungen ein: zum einen werden Überlegungen angestellt, wie bereits bestehende Arbeits- und Umsetzungsschritte im Hinblick auf eine programm- oder projektbegleitende formative Evaluation ohne wesentlichen Zeitaufwand optimiert werden können. Zum anderen leitet der Autor Überlegungen ab und schlägt ergänzende Methoden vor, die ein formatives Evaluationssystem inhaltlich sinnvoll ergänzen kann und die vom Arbeitsaufwand her für das Quartiermanagement handhabbar sind. goj/difu
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136 S.
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Osnabrücker Studien zur Geographie. OSG-Materialien; 59