Keine Verbandsklagerechte eines Naturschutzverbandes gegen einen Offshore-Windenergiepark. OVG Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 2004 - 1 Bf 113/04.
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DE
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Baden-Baden
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0943-383X
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ZLB: 4-Zs 4358
IRB: Z 1830
TIB: ZO 9840
IRB: Z 1830
TIB: ZO 9840
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Abstract
1) Das mit § 61 BNatSchG eingeführte Verbandsklagerecht anerkannter Naturschutzverbände setzt nach der Übergangsvorschrift des § 69 Abs.5 Nr.1 und 2 BNatSchG eine gesetzlich vorgeschriebene Mitwirkungspflicht der anerkannten Naturschutzverbände voraus, die für das Verfahren zur Genehmigung von Offshore-Windenergieparks weder aus § 5 Abs.3 SeeAnlV noch aus § 9 Abs.1 Satz 1 UVPG folgt. 2) Die FFH-Richtlinie und die Vogelschutz-Richtlinie verschaffen Naturschutzverbänden keine Verbandsklagebefugnis, da sie weder unmittelbar noch mittelbar dem Schutz personaler Schutzgüter, wie etwa der menschlichen Gesundheit, dienen. 3) Eine Verbandsklagebefugnis folgt auch nicht aus der UVP-Richtlinie in der Fassung der Änderungsrichtlinie 97/11/EG, da Naturschutzverbände nicht zu der betroffenen Öffentlichkeit im Sinne des Art.6 Abs.2 der genannten Richtlinie gehören. difu
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Zeitschrift für Umweltrecht
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Nr. 4
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S. 206-208