IBB Wohnungsmarktbericht 2011. Inklusive Schwerpunktthema "Stadt-Umland-Beziehung".

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Berlin

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Der Berliner Wohnungsmarkt erlebt derzeit eine grundlegende Veränderung. So hat sich im Wohnungsneubau der rückläufige Trend der vergangenen Jahre inzwischen umgekehrt. Erstmals wurden 2010 wieder deutlich mehr neue Wohnungen gebaut und wenn man sich den Anstieg bei den Baugenehmigungen anschaut, wird sich diese Entwicklung aller Voraussicht nach fortsetzen. Angesichts der anhaltend hohen Wohnungsnachfrage in der Stadt ist die Neubautätigkeit aber immer noch vergleichsweise niedrig. Zwar hat die steigende Nachfrage bei gleichzeitig verhaltener Neubautätigkeit zu einem Abbau der Leerstandsquote auf knapp 7% geführt. Die Verknappung des Wohnungsangebots hat dennoch zur Folge, dass die Mieten und Kaufpreise für Eigentumswohungen schon seit 2006 zu beobachten ist, hat sich die Dynamik bei den Angebotsmieten erst mit leichter Verzögerung seit 2008 verstärkt. Da, wie das Schwerpunktthema "Stadt-Umland-Beziehung" im vorliegenden Bericht zeigt, nur sehr geringe Abwanderungstendenzen von der Stadt ins Umland zu beobachten sind kommt durch den Wegzug von Familien aus Berlin wenig Entlastung für den Wohnungsmarkt . Berlin steht deshalb weiter vor großen Herausforderungen. So muss die Stadt einerseits kontinuierlich daran arbeiten, den bestehenden Leerstand merktfähiger Wohnungen möglichst rasch zu aktivieren. Andererseits ist es umstrittig, die Neubautätigkeit, die bereits an Dynamik gewonnen hat, noch deutlicher voranzutreiben, um der erwarteten steigenden Nachfrage zu begegnen.

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ca. 145 S.

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