Veränderung der Anbieterstruktur im deutschen Wohnungsmarkt und wohnungspolitische Implikationen.

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Bonn

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ZLB: 4-2007/1138
DST: R 110/75

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FO
EDOC

Abstract

Ende der 90er Jahre haben in Deutschland verstärkt Verkäufe von großen Wohnungsportfolios bzw. ganzen Wohnungsunternehmen eingesetzt. Sie zeichnen sich durch teilweise sehr großen Einzelverkäufe, stark gestiegenen Umfang des Gesamtvolumens sowie durch eine Veränderung der Art der Käufer und Verkäufer aus und unterscheiden sich damit von dem aus früheren Jahren bekannten Geschehen auf dem Mietwohnungsmarkt. Die aktuell zu beobachtenden Verkäufe haben eine kontroverse wohnungs- und sozialpolitische Debatte angestoßen. Aufgrund der Aktualität und der Dynamik des Themas sowie einer eingeschränkten Markttransparenz existierte bisher kein systematischer Überblick über Umfang, Struktur und Auswirkungen der Eigentümerwechsel. Um die Lücke zu schließen, wurde diese empirische Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse ergeben kein einheitliches Verhaltenmuster und keinen einheitlichen Investorentyp, sondern eine Vielfalt von Strategien und Verhaltensweisen. Allerdings werden Befürchtungen hinsichtlich der Kooperationsbereitschaft der neuen Eigentümer bei der Stadtentwicklung und der Unterbringung von Problemhaushalten bestätigt. Verkäufe von kommunalem Wohnungseigentum müssen in Hinblick auf die stadtplanerischen und sozialen Folgen überprüft werden, sonst laufen Kommunen Gefahr, in den Feldern Quartiersentwicklung und soziale Wohnungsversorgung an Einfluss zu verlieren. fu/difu

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138 S.

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Forschungen; 124