Die Akzeptanz von Arbeitsmarktreformen am Beispiel von Hartz IV.

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Bonn

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ZLB: 4-2006/2375
DST: M 40/120

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GU

Abstract

Die Expertise stellt die Frage der Akzeptanz der sog. Hartz-Reform ins Zentrum, warum die Arbeitsmarktreform Hartz IV, die ja faktisch zu mehr Ausgaben und höheren Empfängerzahlen geführt hat, auf eine so geringe gesellschaftliche Akzeptanz gestoßen ist. Die Autoren belegen, dass die Wirkungen von Hartz IV je nach Haushaltstyp sehr differenziert beurteilt werden müssen. Nach einer analytischen Beschreibung der Voraussetzungen für die Akzeptanz von Arbeitsmarktreformen wird in einer Fallstudie die wechselvolle Geschichte der Hartz-Reformen nachgezeichnet. Trafen die Reformvorschläge der Hartz-Kommission zunächst auf hohe Akzeptanz, so zeigt sich, dass im Zuge der weiteren Ausgestaltung die Konfliktfelder zunahmen. Die Autoren heben neben inhaltlichen Mängeln sowie den Implementationsproblemen von "Fördern und Fordern" in der Praxis hervor, dass es der Regierung nicht gelungen ist, ein akzeptiertes normatives Leitbild für die Reformperspektive des aktivierenden Sozialstaates zu entwickeln, in die die konkreteReformpolitik hätte eingebunden werden können. Am Beispiel Großbritanniens und Dänemarks wird deutlich, wie wichtig normative Grundprinzipien und eine stringente Vermittlung für die Akzeptanz von Reformmaßnahmen sind und welche unterstützende Rolle komplementäre Reformen und günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen für diese Veränderungsmaßnahmen haben. difu

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40 S.

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