Gäste in Berlin? Jüdisches Schülerleben in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.

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Hamburg

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ZLB: 97/1605

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Abstract

Am Beispiel Berlins wird in der Arbeit untersucht, wie sich der Schulalltag der jüdischen Schüler in der Weimarer Republik darstellte und inwieweit er sich nach der nationalsozialistischen Machtübernahme veränderte. Insbesondere stehen die Fragen im Mittelpunkt: Inwieweit die jüdischen Schüler in Gesellschaft und Staat integriert waren und mit welchen Mitteln in der Zeit des Nationalsozialismus ihre Ausgrenzung organisiert wurde. Welche Handlungsbedingungen und Handlungsalternativen ergaben sich daraus für die in ganz unterschiedlicher Weise betroffenen Gruppen der jüdischen und der nicht-jüdischen Schüler, Eltern, Lehrer und für die sie repräsentierenden Organisationen? Waren Juden und jüdische Schüler lediglich Gäste in Deutschland oder gleichberechtigte Staatsbürger? In Berlin lebten 1933 ca. ein Drittel aller in Deutschland ansässigen Juden. Die Jüdischen Gemeinden Berlins besaßen eine Vielzahl religiöser, sozialer und kultureller Organisationen. Die Arbeit versteht sich als ein Beitrag zur Berlingeschichte und berücksichtigt auch Lebensberichte von Zeitzeugen. sg/difu

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291 S.

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