München und sein Stadtbürgertum. Eine Residenzstadt als Bürgergemeinde 1780-1870.

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München

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ZLB: 98/578

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DI
S

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Abstract

In München hat der Typus der Residenz- bzw. Hauptstadt fast alle Phasen der Stadtgeschichte bis heute bestimmt. Für die Zeit von 1780 bis 1870 kam ihr ein besonderer Rang zu. In dieser Phase waren die Verhältnisse durch das absolutistische Vordringen des Staates unter der Herrscherfigur Karl Theodors geprägt. In der anschließenden Reformphase löste die staatliche Bürokratie die monarchische Herrschaft ab und versuchte den raschen Umbau zu einer modernen Bürgergesellschaft. Dieser gescheiterte Versuch wurde wiederum durch die stärkere Rückbindung der staatlichen Gewalt an den Monarchen Ludwig I. abgelöst. Für den Autor stellt sich die Frage, wie sich unter diesen erschwerten Bedingungen das Stadtbürgertum Münchens in diesem Zeitraum behaupten konnte. An Beispielen der politischen Interessenvertretungen, der Vereine und gesellschaftlichen Zusammenschlüsse, der wirtschaftlichen Entwicklung und der sozialen Initiativen wird der Weg des Stadtbürgertums in die moderne Gesellschaft des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet. mabo/difu

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338 S.

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Stadt und Bürgertum; 8