Wer hat Angst vor dem blonden Mann? Schwedische Migranten in Süddeutschland.

Centaurus
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Centaurus

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Pfaffenweiler

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 98/327

item.page.type

item.page.type-orlis

DI
S

relationships.isAuthorOf

Abstract

Wie in Deutschland, so galt auch in Schweden das größte Interesse der Emigrationsforschung den überseeischen Auswanderern im 19. Jahrhundert. Die Tatsache, daß im selben Zeitraum ebenfalls eine rege Migration von Schweden nach Dänemark und Deutschland stattfand, wurde kaum registriert. Die Schweden sind, gemessen an der Anzahl anderer Ausländer, eine kleine Migrationsgruppe. Ende 1992 waren 14.387 schwedische Staatsbürger in Deutschland. Die Autorin der Untersuchung lebte zwei Jahre in Schweden, und in dieser Zeit entstand ihr wissenschaftliches Interesse an dem Thema Deutschland. In einer Umfrage wurde festgestellt, daß die schwedischen Migranten, die seit den 60er Jahren nach Deutschland gekommen sind, der gehobenen Mittelschicht bis Oberschicht angehören. Viele der interviewten Schweden kamen nach Deutschland, weil sie einen deutschen Partner heirateten, oder aus Ausbildungsgründen. Seit Mitte der 80er Jahre kamen verstärkt schwedische Familien, weil sie Arbeit in schwedischen Firmen in Deutschland fanden. Die Studie untersucht schwedische Ausländervereine in Frankfurt, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart und Münden als Traditionsträger und analysiert die Gründe der Remigration von Schweden. sg/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

189 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Beiträge zur gesellschaftswissenschaftlichen Forschung; 17