Flucht vor dem Bombenkrieg. "Umquartierungen" im Zweiten Weltkrieg und die Wiedereingliederung der Evakuierten in Deutschland 1943-1963.

Droste
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Düsseldorf

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ZLB: 97/1726

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DI
S

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Mit der Kriegswende 1942/43 gelangten die alliierten Luftverbände in zunehmendem Maße in den deutschen Luftraum und konnten jeden Punkt des Reiches unter akzeptablen Verlusten bombardieren. Der sogenannte "Bombenterror" zur Zermürbung der Moral der Bevölkerung zerstörte zahlreiche deutsche Großstädte, aus denen Zehntausende Menschen ohne Wohnung evakuiert wurden. Insbesondere Kinder wurden mit dem Programm der "Landverschickung" aus der Bombenhölle gerettet. Die noch während des Krieges entstandenen Koordinierungsprobleme und die Wiedereingliederung der ausgebombten Bevölkerung in der Nachkriegsphase stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Das Phänomen "Evakuierung" soll mitsamt seinen sozialen, politischen und ökonomischen Folgen in Form einer überregional angelegten Monographie untersucht werden. Dazu gehören relevante politische Entscheidungen der NS-Regierung, der alliierten Besatzungsmächte und der Bundesrepublik Deutschland, die bis 1963 auf ihre Wirkungen und Konsequenzen hin untersucht werden. mabo/difu

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358 S.

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Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; 109