Die preußisch-deutsche Schulpolitik gegenüber der polnischen Minderheit in der Zwischenkriegszeit und der Aufbau eines polnischen Minderheitsschulwesens in Preußen unter besonderer Berücksichtigung des Regierungsbezirks Allenstein 1919-1939.
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DE
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Hamburg
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ZLB: 97/312
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DI
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Diese Arbeit behandelt die Wandlungen der preußisch-deutschen Schulpolitik gegenüber der polnischen Minderheit sowie das Entstehen und die Entwicklung der polnischen Minderheitsschulen während der Zwischenkriegszeit in Preußen und konzentriert sich dabei vor allem auf die Verhältnisse im Regierungsbezirk Allenstein, südliches Ostpreußen. Der Regierungsbezirk entstand durch Verordnung vom 28.3.1905 und bezweckte die kulturelle Förderung Masurens. Zu dem Regierungsbezirk gehörten die Kreise Allenstein, Neidenburg, Ortelsburg, Osterode, Rößel, Johannisburg, Lötzen, Lyck und Sensburg. Erst seit der Novemberrevolution und der Weimarer Verfassung wurden die rechtlichen Voraussetzungen für den Aufbau eines polnischen Minderheitsschulwesens geschaffen. Diese Entwicklung ist kaum oder nur in Ansätzen erforscht worden. Angesichts dieses Defizits verfolgt die Arbeit zwei Ziele: Einerseits will sie im Bereich der Gesetzgebung und der Umsetzung in die Verwaltungspraxis das Spannungsfeld außen- und innenpolitischer Rücksichten verdeutlichen und andererseits den traditionellen Vorurteilen beider Seiten nachspüren. Dabei werden unter allen heute zugänglichen Quellen aus deutschen und polnischen Archiven die Konzepte Berlins und Warschaus aufgezeigt. sg/difu
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ca. 330 S.