Gewerkschaftiche Interessenvertretung und gewerkschaftsspezifische Aspekte der Milieukonstituierung im Klassenbildungsprozeß. Berufsdifferenzierung, Arbeitsmarktregulierung und Konfliktverhalten in der Reorganisationsphase der Berliner Gewerkschaftsbewegung in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Köhler
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Köhler

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Berlin

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ZLB: 96/3705

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DI
S

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Abstract

Den Ausgangspunkt des Gründungsprozesses der deutschen Arbeiterbewegung bilden die gesellschaftlichen Veränderungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts: der Aufstieg des Kapitalismus, das Wachstum der Bevölkerung und die Durchsetzung aufklärerischer Ideen. Diese Prozesse trugen wesentlich dazu bei, ältere ständische Muster sozialer Ungleichheit zu unterlaufen oder abzubauen. Für die entstehende Arbeiterschicht sind die Veränderungen im Bereich der Produktion und die sich herausbildenden Arbeitsmärkte bestimmend geworden. Lebenschancen und Lebensrisiken wurden zunehmend von Märkten und deren Schwankungen bestimmt; Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe nahmen für die Beschäftigten einen zunehmend fremdbestimmten Charakter an. "Diese Arbeit soll ein Beitrag zur Weiterverfolgung des Konstituierungsprozesses der Arbeiterklasse sein und zu einer differenzierteren Betrachtung anhand regionaler und beruflicher Spezifizierungen beitragen. Beabsichtigt ist eine Verbindung von Arbeiter- und Arbeiterbewegungsgeschichte durch die Verknüpfung der Organisationsgeschichte der Berliner Gewerkschaften mit wesentlichen Aspekten der Lebenswelt der Arbeiter: Beruf und Arbeitsplatz, die Herausbildung eines gewerkschaftlichen Milieus ... und die Wahrnehmung der wachsenden Dominanz der kapitalistisch-industriellen Entwicklung durch die Gewerkschaftsmitglieder" (S. 14). sg/difu

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355 S.

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Hochschulschriften; 2