Bäuerliche Ökonomie und Arbeitskräftepolitik im Ersten Weltkrieg. Beschäftigungsstruktur, Arbeitsverhältnisse und Rekrutierung von Ersatzarbeitskräften in der Landwirtschaft des Emslandes 1914-1918.

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Sögel

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ZLB: 96/3670

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DI
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Der Erste Weltkrieg hat das überkommene politische und ökonomische Weltsystem von Grund auf umgestaltet. In den vier Kriegsjahren wurde die Wirtschaft schwer geschädigt, die Währung zerrüttet und weite Teile der Bevölkerung verarmt. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage nach dem Einfluß dieser tiefgreifenden Krise des Ersten Weltkriegs auf die Beschäftigungsstruktur der bäuerlichen Landwirtschaft und nach den Reaktionen auf diese Veränderungen. Einer der dominierendsten Aspekte war die massive Verminderung der Zahl der männlichen Arbeitskräfte. Sozial- und wirtschaftshistorische Aspekte der Entwicklung im Agrarsektor werden dabei in Verbindung gebracht mit Problemen der Arbeitsmarkt- bzw. Arbeitskräftepolitik. Die bäuerliche Landwirtschaft im Emsland war nicht in der Lage, den von Kriegsbeginn an permanent anwachsenden Mangel an Arbeitskräften auszugleichen. Tatsächlich verringerte sich die Zahl der männlichen Beschäftigten in der Industrie im Vergleich zum Vorkriegsstand bis 1918 um etwa ein Viertel und blieb damit weit unter der Abnahmerate in der bäuerlichen Landwirtschaft. So konzentriert sich die Studie auf die Rekrutierung von Ersatzarbeitskräften (städtische Jugendliche und Frauen, Militärurlauber, Kriegsgefangene und ausländische Zivilarbeiter). sg/difu

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489 S.

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Emsland/Bentheim. Beiträge zur Geschichte; 11