Luftschadstoffe im Umfeld des Münchner Flughafens - Bestimmung von flüchtigen Kohlenwasserstoffen als Vorläufersubstanzen und von Photooxidantien als Produkte der luftchemischen Oxidation.

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DE

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München

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ZLB: 96/3205

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Gerade in Ballungsgebieten werden große Mengen an Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden in die Umwelt abgegeben. Die sich daraus unter dem Einfluß von Sonneneinstrahlung bildenden Photooxidantien haben in vielen Gegenden Konzentrationen erreicht, die sowohl humantoxikologische Bedeutung haben als auch zu Ernteverlusten und Waldschäden führen. Für die anthropogen bedingte Luftverschmutzung ist eine ganze Reihe von Quellen verantwortlich; eine der wichtigsten stellt der Kfz-Verkehr dar. Kraftfahrzeuge verursachen in großem Umfang Stickoxid- und Kohlenwasserstoffemissionen. Über die Menge und die Zusammensetzung dieser Schadstoffe liegen bereits umfangreiche Kenntnisse vor. Mit technischen Maßnahmen wie Abgaskatalysatoren oder Magermotoren soll die Luftbelastung durch Fahrzeuge reduziert werden. Weniger Informationen gibt es dagegen über die Emissionen aus dem Flugverkehr. Diese leisten einen Beitrag zur Luftverschmutzung sowohl im Bereich der oberen Troposphäre und der unteren Stratosphäre als auch im Umfeld von Flughäfen. Ziel der Arbeit ist es, die Luftschadstoffe im Umland des Münchener Flughafens zu untersuchen. Dazu werden Feldmessungen zur Bestimmung eines bereiten Spektrums an Luftinhaltsstoffen herangezogen, und zwar auf dem Flughafen selbst wie auch in dessen näherer und weiterer Umgebung. sg/difu

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ca. 210 S.

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