Strukturelle Leitbilder der Agrarpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Eine ökonomische Analyse strukturpolitischer Ziele und agrarpolitischer Maßnahmen.

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ZLB: 96/3742

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Die Agrarpolitik der Bundesrepublik steht seit der Wiedervereinigung vor der Aufgabe, den Agrarsektor der neuen Bundesländer in das im Agrarbereich weitreichenden Reglementierungen unterworfene wirtschaftliche System der alten Bundesländer zu integrieren. Dieses (außerhalb der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur" stehende) Problem kann durch Privatisierung genossenschaftlichen und volkseigenen Vermögens gelöst werden. Hintergrund der Analyse ist die Frage, welche ökonomische und politische Bedeutung strukturellen Leitbildern zukommt, um sie zum zentralen Ansatzpunkt des agrarpolitischen Handelns zu erklären. Ziel dieser Arbeit ist es, die ökonomische Begründbarkeit struktureller Leitbilder und deren Funktion innerhalb des politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesses abzuleiten. Ausgehend von der Theorie des Markt- und Wettbewerbsversagens werden die strukturpolitischen Ziele und die agrarpolitischen Maßnahmen im Hinblick auf deren Effizienz untersucht und deren politisch-ökonomische Implikationen herausgearbeitet. Abschließend werden Folgerungen für die zukünftige Formulierung struktureller Leitbilder und die Agrarpolitik abgeleitet. sg/difu

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IX, 228 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 5 - Volks- und Betriebswirtschaft; 1897