Psychisch kranke alte Menschen und soziale Unterstützung. Vom Bürger zum Heimbewohner oder warum psychisch kranke alte Menschen in ein Heim übersiedeln.

Mabuse
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Mabuse

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/3665

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DI
S

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Abstract

Der Bedarf an dauerhafter, gewissenhafter Pflege alter Menschen ist nicht zwangsläufig mit dem Begriff Alten- oder Altenpflegeheim verbunden. Die Fürsorge für ältere Mitbürger ist im wesentlichen eine Frage des sozialen Engagements, der persönlichen Umwelt und des sozialen Niveaus des Staates. Der Autor untersucht die Motive bei psychisch kranken Menschen, in ein Heim überzusiedeln. Am Beispiel von Gruppen älterer Menschen, die zum einen in ein Heim gezogen waren, während eine andere Gruppe zu Hause ambulant betreut wurde, wird die Theorie unterstützt, daß eine zwangsläufige Altenheimpflege nur eine Annahme der Allgemeinheit ist. Weiterhin wird die allgemeine Funktionsweise und die Effizienz des sozialen Netzwerkes in der Bundesrepublik Deutschland überprüft, da hier nach Auffassung des Autors die eigentlichen Probleme zu suchen sind. Die Arbeit basiert auf einer Befragung (1992-1994) von 32 gerontopsychiatrisch behandelten Patienten bzw. deren Angehörigen. mabo/difu

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230 S.

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Wissenschaft; 30