Das Politische an Behausungen. Zum Zusammenwirken von privatem Eigentum, menschlicher Sprache und Wahrnehmung.

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Weimar

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ZLB: 96/2274-4

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DI

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Abstract

Architektur legt Dinge fest: Wände, Bewegungsräume und Aussichten. In der Studie geht der Autor von der These aus, daß jede Architektur gewissen Konventionen folgt. Er stellt sich die Frage, inwieweit diese Konventionen in der Gestaltung von Wohnungen auch das politische Denken des Menschen "konventionell", d. h. konservativ beeinflussen. Die Studie erörtert, inwieweit Menschen ihre Empfindungen, bezogen auf die Räumlichkeiten, in denen sie leben und die Teil ihrer Identität werden, sprachlich auszudrücken vermögen. Es folgt eine Diskussion über den Wunsch des Individuums, Wohnraum als Eigentum besitzen zu wollen. Im Schlußteil der Studie stellt der Autor auf Grundlage der Schlußfolgerungen, zu denen er in den vorhergehenden Kapiteln gekommen ist, das Prinzip der Bodenbindung des bürgerlichen Nationalstaates in Frage. Herausgearbeitet werden die Interessenausrichtung der Sprache und der zugrundeliegenden Wahrnehmung; ferner der Mechanismus von Macht, Herrschaft und individuellen Selbstzwängen, um Wohnstrukturen als Indikator gesellschaftlicher Strukturen verstehen zu können. sosa/difu

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272 S.

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