Theoretische und empirische Analyse der Steuerungskapazität des Honorarverhandlungssystems im Gesundheitssektor.

Bleicher
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Gerlingen

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ZLB: 96/387

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S
FO
KO

Abstract

Der Forschungsbericht zeigt auf, wie sich die Honorarverhandlungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Bundesrepublik mit Hilfe der Wirtschaftstheorie und der Collective-bargaining-Theorie analysieren und sich Verhandlungsergebnisse erklären und prognostizieren lassen. In der Veröffentlichung - die in ihrem ersten Teil den eigentlichen Forschungsbericht, in ihrem zweiten Teil Vorträge und Diskussionszusammenfassungen eines vorangegangen Symposiums wiedergibt - werden Verhandlungstheorien und politisch-ökonomische Modelle der Realität der Honorarverhandlungen gegenübergestellt. Das Ergebnis lautet: Wenn man Kollektivverhandlungen in geeigneter Weise organisiert und die Inkonsistenzen der institutionellen Rahmenbedingungen ausmerzt, können sie nicht nur im ambulanten Sektor (wo sie mit einigem Erfolg praktiziert werden), sondern auch in anderen Teilbereichen des Gesundheitswesens zu einer verbesserten Steuerung führen und sich zu einer funktionsfähigen Selbstverwaltungen ausbauen lassen. goj/difu

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273 S.

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Materialien und Berichte; 27