Ökonomie und Kunst - Wechselseitige Beziehungen und regionale Aspekte.
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DE
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Erlangen-Nürnberg
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ZLB: 96/645-4
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DI
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Abstract
Bereits der Vergleich der Buchproduktion bzw. des Buchhandels und der langfristigen Wirtschaftsentwicklung seit 1800 gibt Belege für Interdependenzen zwischen kulturellen und ökonomischen Aktivitäten. Untersucht wird sodann die Funktion des Kunstmarkts. Kommunale Aspekte werden durch die Anwendung der Infrastrukturtheorie berücksichtigt. Die räumliche Verteilung kultureller Infrastruktur wird konkret am Beispiel der Städte und Regionen Bayerns analysiert. Abschließend werden kulturpolitische Konzeptionen im Dienste wirtschaftspolitischer Zielvorgaben bewertet. Als Ausblick wird gezeigt, wie eine einmal entstandene Infrastrukturverteilung verändert werden kann. Die Kernthese lautet: Kulturelle Aktivitäten erweitern die Produktionsmöglichkeiten und bestimmen den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand. Kulturpolitik bietet sich auch als Instrument anderer Politikbereiche an. So kann die Standortqualität einer Kommune oder Region durch Kulturpolitik gezielt verbessert werden. kmr/difu
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235, LVII S.