Zur Berücksichtigung frauenspezifischer Interessen in der hessischen Dorferneuerung.

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Darmstadt

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ZLB: 96/647-4

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DI

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Abstract

Einleitend erfolgt eine gesellschaftstheoretische Reflexion des Interessenbegriffs und die Bestimmung der Bedeutung frauenspezifischer Interessen für die Dorfgesellschaft bzw. für die Planung. Typologische Momente dörflicher Siedlungsstrukturen sowie gegenwärtige Problembereiche ländlicher Gemeinden mit der Chance zu nachhaltiger Entwicklung durch das hessische Landesprogramm "Dorferneuerung" werden analysiert. Im empirischen Teil der Arbeit werden mögliche Widerstände gegen eine Beteiligung und Durchsetzung frauenspezifischer Interessen untersucht. Anhand eines qualitativen Experteninterviews werden Entscheidungsträger in hessischen Behörden, Bürgermeister, Planer und Bürger befragt. Die Auswertung ergibt, daß das Denken und Handeln der Entscheidungsträger durch individuelle Kenntnis, das Bewußtsein und das positionsgeleitete Interesse wesentlich bestimmt sind und daß eine Kooperationsbereitschaft auf horizontaler Verwaltungsebene vorhanden ist, das nur sehr begrenzt auf der nächstniedrigeren bzw. -höheren Hierarchieebene. kmr/difu

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ca. 120 S.

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