Verteilung und Dynamik von Schwermetallen in Sedimenten der Wupper.

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Düsseldorf

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ZLB: 95/1423-4

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Abstract

Obwohl das Wupperwasser heute wieder klar ist, ist der Zustand des Gewässers nicht ausreichend, um Rückschlüsse auf die tatsächliche Belastung oder auch Nichtbelastung mit Spurenstoffen zu ziehen. Ausgesprochen problematische Gewässerschadstoffe sind die Schwermetalle: Während ein Großteil der organischen Abwasserbelastung durch mikrobielle Stoffwechselvorgänge abgebaut wird, lassen sich Schwermetalle (besonders Cadmium und Quecksilber) nicht vernichten, sondern bestenfalls durch Ausfällung in immobile Bindungsformen überführen. Besonders geeignet für die indirekte Untersuchung einer Wassergüte sind die Sedimente. In den Sedimenten dokumentieren sich Belastungen, die schon länger zurückliegen, und die chemische Analyse der Sedimentbestandteile liefert Daten über eine durchschnittliche Gewässerbelastung. Es gibt bereits großräumige Untersuchungen zur Verteilung von Schwermetallen in Sedimenten mit weitem Probenahmeraster, während noch Defizite an detaillierten kleinräumigen Bestandsaufnahmen bestehen, besonders der Nebengewässer von großen Flüssen. Ziel der Arbeit ist es, einen weiteren Mosaikstein zu schaffen, der die Datengrundlage für eine explizite Beurteilung der Belastungssituation für die Sedimente und Auensedimente der Wupper liefert. Als Immissionsquellen wurden insbesondere Industrie und Kläranlagen ermittelt. sg/difu

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ca. 230 S.

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