Brot oder Nationalität? Nordwestböhmische Arbeiterbewegung im Brennpunkt der Nationalitätenkonflikte, 1889-1911.

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Marburg

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ZLB: 95/2612

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Abstract

Die in den Hintergrund einer regionalgeschichtlichen Thematik eingebundene Dissertation leistet einen interdiszplinären Forschungsansatz zwischen Soziologie, Geschichte, Geographie und Politik. Für die Geschichte der Arbeiterbewegung Österreichs wird an den Beispielen aus den drei politischen Bezirke Brüx (Most), Dux (Duchcov) und Komotau (Chomutov) ein Bild von böhmischen und tschechischen Arbeiterkämpfen innerhalb der aufkeimenden Nationalitätenkonflikte geliefert. In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, die Strukturen dieses Braunkohlenreviers als Zentrum der österreichischen Arbeiterbewegung in ihrer spezifischen Situation mit ihren eigenständigen organisatorischen Grundlagen darzustellen. Dabei soll die Frage nach den sozioökonomischen Bedingungen als permanent wirkende Faktoren eingebracht werden, um die Verschmelzung oder die Isolierung sozialer und nationaler Gefühle, Stimmungen und Fragen in bezug zu politischen Motiven zu untersuchen. Die Auseinandersetzung der Sozialdemokratie mit dem Nationalitätenstreit wurde auch von spezifischen kommunalpolitischen Verhältnissen bestimmt. mabo/difu

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ca. 270 S.

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