Anwendung regelungstechnischer Verfahren zur dynamischen Routenführung in Schnellstraßennetzen.

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München

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ZLB: 95/1445

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DI

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Abstract

Solange keine grundsätzlichen Veränderungen in der Verkehrspolitik stattfinden, ist auch in den nächsten Jahren mit weiterer Zunahme des Individualverkehrs zu rechnen. Demgegenüber hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß ein schritthaltender Ausbau des Straßenverkehrsnetzes aus ökologischen Gründen nicht mehr vertretbar ist. Die Konsequenzen treten immer häufiger zutage: Überlastungssituationen im Straßenverkehr (Staus, zähflüssiger Verkehr). Neben der psychischen Belastung der Verkehrsteilnehmer haben diese Situationen auch erhebliche Zeitverluste und zusätzliche Umweltbelastungen zur Folge. Die Arbeit beschäftigt sich unter diesen schwierigen Umständen mit der optimalen, verkehrsabhängigen Wechselwegweisung bzw. Alternativroutenempfehlung in Schnellstraßennetzen. Diese Problematik wird unter dem Begriff dynamische Routenführung gefaßt. "Die Entwicklung und Überprüfung einer optimalen, allen praktischen Anforderungen gerecht werdenden Steuerstrategie ist Hauptziel der Arbeit" (S. 3). Zur Beurteilung der praktischen Brauchbarkeit des hier entwickelten Steuerungsverfahrens werden Anwendungsstudien an zwei Netzen durchgeführt. Die eine Studie bezieht sich auf ein hypothetisches Netz, das in erster Linie dazu dient, die Tauglichkeit und Robustheit des Steuerungsverfahrens zu demonstrieren. Die zweite Anwendungsstudie bezieht sich auf ein reales Netz, das Autobahn- und Hauptstraßennetz im Bereich des Ballungsraums Edinburgh-Glasgow in Schottland. sg/difu

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III, 132 S.

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