Bürger ohne Obdach - Zwischen Pflicht zur Unterkunft und Recht auf Wohnraum. Tradition und Perspektiven staatlicher Intervention zur Verhinderung und Beseitigung von Obdachlosigkeit.

VSH-Verl. Soziale Hilfe
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VSH-Verl. Soziale Hilfe

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Bielefeld

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ZLB: 94/2059

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DI

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Abstract

Die Obdachlosigkeit, lange nur als ein Problem von Randgruppen angesehen, ist heute zu einem brennenden sozialen Problem geworden. Dennoch hat sich die juristische Literatur bisher kaum mit diesem Thema beschäftigt, obwohl auch der Umgang mit der Obdachlosigkeit insofern Rechtsanwendung darstellt, als die Verwaltungsorgane innerhalb eines rechtsnormativen Rahmens handeln und dieser den Einsatz des administrativen Instrumentariums rechtlich legitimiert. Deshalb kann eine Analyse von Inhalt, Prämissen und folgen dieser Rechtsanwendung neben den rein rechtlichen Problemen auch die zugrundeliegenden gesellschaftlichen Vorurteile und deren Bedeutung für Alternativauswahl zutage fördern. Der Autor setzt sich insbesondere mit dem Problem auseinander, daß Obdachlosigkeit immer noch als "Gefahr für die öffentliche Ordnung" und damit polizeirechtlich behandelt wird. Er fordert schließlich ein Grundrecht auf Wohnraum. lil/difu

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XIII, 444 S.

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