Einführung eines neuen Steuerungsmodells in einer Mittelstadt im Ruhrgebiet. Erfahrungsbericht nach einem Jahr der Neuorganisation.

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Herten

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ZLB: 94/2496-4

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BE

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Abstract

Der öffentliche Sektor, und hier ganz besonders der Kommunalbereich, sieht sich einem hohen Veränderungsdruck ausgesetzt. Die deutsche Kommunalverwaltung mag eine der leistungsfähigsten der Welt sein. Trotzdem wird sie in ihrer herkömmlichen Organisationsform und ihrer Input-orientierten Steuerung mit den gegenwärtigen Herausforderungen nicht mehr fertig. Der Veränderungsdruck auf allen Ebenen der Verwaltung wächst. Er erhält in Herten einen zusätzlichen Antrieb durch die ökonomische Situation, in der sich diese größte Bergbaustadt Europas befindet. Der Rückzug des Bergbaus stellt die Stadt vor die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Strukturwandels. Die Stadt Herten ist aktiv in den Umstrukturierungsprozeß eingetreten. Für die verschiedenen Handlungsfelder wurde ein ganzes Bündel von Maßnahmen und Instrumenten entwickelt. Ein wichtiger Baustein ist die eingeleitete Neuorganisation der Verwaltung, die, orientiert an Ideen zur Verwaltungsreform in den Niederlanden, im November 1992 begonnen wurde und in diesem Heft erläutert wird. ej/difu

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21 S.

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