Kreditäre Finanzierung des Staates unter dem Grundgesetz. Ein Plädoyer gegen den Kreditstaat.
Duncker & Humblot
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Duncker & Humblot
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Berlin
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 94/4202
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
S
S
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Arbeit behandelt die Regelungen des Grundgesetzes zum Finanzwesen (Art. 104 a bis 115) und wendet sich gegen die Gefahr einer sich verselbständigenden Staatsverschuldung. Besondere Aktualität erlangt die Kritik an der Kreditfinanzierung öffentlicher Ausgaben durch die Wiedervereinigung vom 3.10.1990. Entscheidend für die rechtliche Beurteilung der Staatsverschuldung ist die seit der Haushaltsreform der Jahre 1967 ff. den öffentlichen Haushalten zugewiesene wirtschaftliche Funktion, d. h. Bund und Länder müssen eine Haushaltswirtschaft betreiben, die gesamtwirtschaftlichen Erfordernissen Rechnung trägt. Dadurch verbietet sich nach wirtschaftswissenschaftlichem Kenntnisstand die nachhaltige Ausgabenfinanzierung durch Kredite. Die Bedienung fälliger Kreditverbindlichkeiten durch stetige Umschuldung erfüllt nicht den Kredittatbestand des Art. 115 GG; die fortwährende Prolongierung von Altschulden ist verfassungswidrig. Das Grundgesetz erwartet die wesentliche Finanzausstattung des Staates durch Steuern; es normiert den Steuerstaat. kmr/difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
208 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriften zum Öffentlichen Recht; 666