Das Duale Entsorgungssystem als Streßfaktor für die Verpackungswirtschaft. Unternehmerische Anpassungshandlungen an marktwirtschaftliche Erfolgsfaktoren in der Kunststoff- und Abpackerindustrie.

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München

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ZLB: 94/2813-4

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Aufgrund einer ungebrochenen Wegwerfmentalität sind die Deponiekapazitäten vieler Gemeinden der Bundesrepublik bereits erschöpft. 1991 wurde die Verpackungsverordnung verabschiedet, die Hersteller und Vertreiber verursachungsgemäß verpflichtet, in Umlauf gebrachte Verkaufsverpackungen zu erfassen und stofflich wiederzuverwerten. Die Studie unternimmt den Versuch, eine Strategie für die Kunststoffhersteller und Abpacker zu finden, die eine umweltverträglichere Produktion von Verpackungen ermöglicht, deren Verwendung und Entsorgung die Umwelt möglichst wenig belastet. Dabei werden die Marktkräfte (Vertreiber, Verbraucher, Entsorger) als Streßfaktoren verstanden, da ihre Forderungen die Kunststoffindustrie und die Abpacker in einen Streßzustand versetzen. Der Autor schildert anhand von fünf Unternehmensbereichen den unternehmerischen Anpassungsvorgang zum Abbau der Streßsituation: Materialwirtschaft, Logistik, Entwicklung und Konstruktion, Informationsmanagement, Marketing. Abschließend stellt der Autor mittels eines konkreten Beispiels (Landkreis Neuwied) einen Materialfluß- und eine Wertschöpfungsanalyse der dualen Kunststoffentsorgung lückenlos dar. roro/difu

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XI, 297 S.

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