Hysterese auf Arbeitsmärkten. Eine Untersuchung zur empirischen Relevanz der stochastischen Katastrophentheorie.
Eul
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Eul
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DE
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Bergisch Gladbach
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ZLB: 94/2284
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Zusammenfassung
Die Entwicklung in den industrialisierten Ländern Westeuropas ist in den 70er und 80er Jahren durch zwei Wellen von hoher Arbeitslosigkeit gegangen, ausgelöst durch die beiden Ölpreisschocks von 1973/74 und 1979/80. Die Arbeitslosenzahlen blieben relativ unbeweglich, trotz hoher Wachstumsraten des Sozialprodukts oder der Rückbildung der Ölpreise etc. Dieses Verhalten der Arbeitsmärkte läßt sich mit den bekannten ökonomischen Theorien nicht mehr ausreichend erklären. In den letzten Jahren wird in der fachwissenschaftlichen Literatur der sogenannte Hysterese-Ansatz diskutiert, der eine Erklärung des beharrlichen Bestehenbleibens von Arbeitslosigkeit ermöglichen soll. "Der Begriff Hysterese hat seinen Ursprung in der Physik und bezeichnet allgemein 'das Zurückbleiben einer Wirkung hinter dem jeweiligen Stand der sie bedingenden veränderlichen Kraft'" (S. 1). Es wird die Frage formuliert, ob die bisherigen Untersuchungen eine hinreichend gesicherte Gewißheit für die Existenz von Hysterese-Effekten auf Arbeitsmärkten liefern. In der Arbeit wird deshalb ein neuer Ansatz vorgestellt, der erlaubt, diese Behauptung empirisch zu überprüfen; weiter wird gefragt, ob der katastrophentheoretische Hysterese-Begriff von L. Cobb einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten kann. sg/difu
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XIII, 193 S.
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Reihe: quantitative Ökonomie; 34