Ein zweites Leben für den Akku. Standards für Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrrädern sind aus Gründen des Umweltschutzes unausweichlich.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853

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Abstract

Derzeit befinden sich deutschlandweit über zwei Millionen Elektrofahrräder im Umlauf, allesamt mit unterschiedlichen Lithium-Ionen-Akkumulatoren ausgestattet. Aufgrund der kurzen Nutzungsphase, die endet, sobald die Restkapazität der Akkus 80 Prozent beträgt, besteht ein hohes Potenzial für eine Wiederverwendung. Die Energiewende führt gleichzeitig dazu, dass der Bedarf an Speicherkapazität in den Netzen steigt. Neben anderen Speichertypen eignen sich Akkus aus Elektrofahrrädern besonders gut für eine Zweitanwendung. Der Beitrag diskutiert die ökologischen Potenziale von aktuellen und zukünftigen Recyclingkonzepten für Elektrofahrrad-Akkus und zeigt die Schwierigkeiten bei der Umsetzung auf, die davon herrühren, dass die technischen Standards bisher fehlen. Das vorgestellte Konzept ist eine Interimslösung, mit der die Ressourceneffizienz für aktuelle Produkte und solche, die in naher Zukunft hergestellt werden, verbessert werden kann. Es muss jedoch mit Hochdruck an einer Standardisierung des Speicherformats gearbeitet werden, um so dem verschwenderischen Umgang mit wertvollen Rohstoffen in der Speichertechnologie entgegenwirken zu können.

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S. 10-16

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