Soziale und kulturelle Aufgaben der Stadterneuerung.

Siewert, Hans Joerg
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Datum

1988

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SEBI: Zs 988-Beil.-4
BBR: Z 194a
IRB: Z 881
IFL: Z 627

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Zusammenfassung

Gemeinsamer Orientierungsrahmen bundesdeutscher Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik war bis in die 70er Jahre die Annahme eines weitgehend kontinuierlich verlaufenden Wirtschaftswachstums. Seit Ende der 70er Jahre hat sich diese Situation in den meisten Städten grundlegend verändert. Die bisherigen handlungsleitenden Wachstumsvorstellungen gerieten ins Wanken. Maßgebend für die gegenwärtige und auch künftige Entwicklung vieler Städte scheint eine gegenläufige, mit "Schrumpfung" umschriebene Tendenz zu sein. Zu den Bereichen, in denen Schrumpfungsprozesse abzulesen sind zählen vor allem Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzahlen, regionale Kaufkraftpotentiale, Quantität und Qualität natürlicher Ressourcen wie Luft, Wasser, Umwelt, sowie technische Infrastruktur. In schrumpfenden Städten entwickeln sich aber völlig andere Problemlagen: Die sozialen und umweltpolitischen Ziele gewinnen an Priorität. Dies steht im Kontrast zu bisherigen Stadterneuerungsstrategien, bei denen die Erhöhung der verkehrlichen Zugänglichkeit und das Angebot freigeräumter Flächen im Vordergrund standen. Kulturpolitik und Zeitpolitik stehen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Entwicklungen. Kulturpolitik erfährt eine Aufwertung und ist nicht länger pure Dekoration, mit der sich auch Politiker gerne schmücken. Der Verknüpfung von Kultur und Urbanität kommt dabei besondere Bedeutung zu. (-y-)

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Aus Politik und Zeitgeschichte, Bonn (1988), Nr.B 29, S.21-27, Lit.

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