Bodenbiologische Bewertung von Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) anhand von Lumbriciden. Workshop in Weimar 30. November bis 1. Dezember 2006.

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DE

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Dessau

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1862-4804

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Zusammenfassung

Das Bundesbodenschutzgesetz definiert den Boden u.a.als Lebensgrundlage und Lebensraum für Bodenorganismen. Dem tragen die Untersuchungen auf BDF Rechung, indem sie den Zustand bodengebundener Zoozönosen (Abundanz, Artenspekrtum und Dominazstruktur) untersuchen und über deren Entwicklung, Rückschlüsse auf veränderte Umwelt- und Bewirtschaftungseinflüsse (Immission, Pflanzenschutzmittel, Bodenbearbeitung etc.) auf Böden ziehen. Auswertung und Bewertung der Ergebnisse erfolgt zurzeit in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, so dass die Ergebnisse nicht bundesweit verglichen werden können. Der Workshop zeigt, dass methodische Voraussetzungen für die Probenahme, Bestimmung und Auswertung von Vorkommen und Häufigkeit weit fortgeschritten sind. Unterschiedliche Herangehensweisen sind bei der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse in größere Zusammenhänge (z.B. Flächenbezug, Standortbewertung) dargestellt worden. Hier ist es notwendig, Konventionen für die Interpretierbarkeit der Ergebnisse über den Untersuchungsraum hinaus zu entwickeln, um sie auch mit anderen Standorten oder -räumen vergleichen zu können. Notwendig sind weitere Untersuchungen, um im Bereich der Dauerbeobachtung das Organismenspektrum zu erweitern. Wenn die Dauerbeobachtungsflächen, wie im LABO-Beschluss aufgeführt, als Referenzstandorte auch für das Gentechnik-Monitoring dienen sollen, so ist diese Erweiterung des Organismenspektrums und die regelmäßige Beprobung zwingend.

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Seiten

158 S.

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Texte; 34/2007