Modellierung der Wirkungen verkehrsreduzierender Siedlungskonzepte.

Selbstverl.
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Karlsruhe

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0341-5503

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ZLB: 2002/3082

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DI

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Abstract

Die Arbeit untersucht, welche Auswirkungen autoarme Planung auf das Verkehrsverhalten der Bevölkerung hat. In einer Literaturanalyse werden sowohl städtebauliche Konzepte als auch Methoden zur Messung von Verkehrsverhaltensänderungen vorgestellt. Der Autor entwickelt einen Modellierungsansatz, mit dem berichtetes Verhalten aus einer Vorher-Untersuchung so reorganisiert werden kann, dass die Änderungen in der Zielwahl und der Verkehrsmittelwahl nicht nur aggregiert, sondern auf jeden einzelnen Weg bezogen dargestellt werden kann. Ausgehend von herkömmlichen mikroskopischen Verkehrsnachfragemodellen wurden das erarbeitete Modellkonzept operationalisiert und mit Hilfe der empirischen Daten des deutschen Mobilitätspanels validiert. Das Modell wurde an einem autoarmen Gebiet getestet. Für jeden Weg im Verlauf einer Woche einer Person über 10 Jahren in einem untersuchten Haushalt wurden mögliche Änderungen in der Ziel- und in der Verkehrsmittelwahl analysiert und, wenn ein Änderungspotenzial identifiziert wurde, eine Simulation durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass bei dem größten Teil der Wege eine Änderung durch die Maßnahme nicht möglich ist. Das berichtete Mobilitätsverhalten ist so komplex und vielfältig, dass die Maßnahme nur bei einem Teil der Aktivitätsmuster wirksam sein kann. Die Vorteile autofreier oder autoarmer Gebiete liegen in der Verbesserung der Lebenssituation der Bewohner und weniger in der Möglichkeit der Verkehrsverhaltensbeeinflussung. goj/difu

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IV, 158 S.

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Schriftenreihe; 60/01