Urbane Nachverdichtung in Holz. Baulückenschließung.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Lange Zeit kannte man Häuser aus Holz nur aus dem Ein- und Zweifamilienhaussegment. Mittlerweile wurden in vielen Neubau- und Sanierungsprojekten Erfahrungen gesammelt und neue Systeme und Konstruktionen entwickelt, die auch den mehrgeschossigen Wohnungsbau in Holzbauweise ermöglichen. In dem Beitrag wird hierzu ein Beispiel aus dem Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg vorgestellt, das zeigt, wie der moderne Ingenieurholzbau in einen gewachsenen, innerstädtischen Kontext eingebunden werden kann. Das Bauwerk wurde in eine Kriegsbaulücke gebaut und in ihrer Entwurfsplanung in die umliegende Bauhistorie der Gründerzeit einbezogen. Es entsteht aus drei miteinander verbundenen Trakten, die die gemeinhin getrennten Funktionen Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur unter einem Dach vereinen. Das multifunktionale Gebäude versteht sich als Mittelpunkt einer neuen Quartiersbildung. Der Ansatz ist ganzheitlich und soll als sozialökonomisches wie gesellschaftspolitisches Signal dauerhaft in die Stadt hineinwirken. Der Holzbau zeigt auch im Gebäudeinneren seine vielfältigen Qualitäten, die sich in den unterschiedlichen Nutzungen als Wohnung, Büro, Kindertagesstäte, Praxis oder Café widerspiegeln. Die wärmeübertragende Gebäudehülle unterschreitet deutlich die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV). Energetisch versorgt wird der Holzbau, der auf einem Kellergeschoss mit Tiefgaragen aus Stahlbeton ruht, von einer Gastherme, die die Niedrigenergie-Fußbodenheizung auf sämtlichen Geschossebenen und auch die Warmwasseraufbereitung übernimmt.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 7
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S. 24-27