Ökologischer Sanierungs- und Entwicklungsplan Niederlausitz. Grundlagen, Analyse, Empfehlungen. Bd. 1-2.
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DE
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Berlin
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ZLB: 94/1434-1.2.-4
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Abstract
Gemäß dem Einigungsvertrag sollen für das Gebiet der ehemaligen DDR ökologische Sanierungs- und Entwicklungspläne erarbeitet werden. Aufgabe dieser Pläne ist es, auf der Basis einer soliden Bestandsaufnahme der Umweltsituation ein Programm von Maßnahmen zu entwickeln, das es erlaubt, kurzfristig akute Umweltgefahren zu beseitigen (Gefahrenabwehr), mittelfristig Umweltbedingungen zu schaffen, die denen der westlichen Bundesländer entsprechen (Sanierung), und langfristig die ökonomische Entwicklung ökologisch verträglich zu gestalten. Die Niederlausitz war - von Braunkohlenbergbau und seinen Folgeindustrien geprägt und als Energiezentrale der ehemaligen DDR bezeichnet - eines der am höchsten belasteten Gebiete in den neuen Bundesländern. Die zentralen ökologischen Probleme, die dringend der Sanierung bedürfen (die Jahrzehnte erfordern wird) sind der Wasserhaushalt, die vom Bergbau devastierten Flächen und die gewaltigen Altlasten. Aufgrund der geologischen Gegebenheiten sind diese eng miteinander verflochten. Die früher extrem hohe Luftbelastung ist vor allem wegen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs weitgehend zurückgegangen. Bemerkenswert ist die hervorragende Ausstattung mit hochwertigen Biotopen. Die Energiewirtschaft hat ihre einst dominierende Rolle verloren (von 110.000 Beschäftigten bleiben im Jahr 2000 weniger als 16.000). Gute Entwicklungschancen dürften die rohstoffverarbeitende und die Sanierungswirtschaft haben. Dringend erforderlich ist die Entwicklung von Leitbildern der Sanierung und der künftigen Entwicklung. difu
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ca. 550 S.
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