Kalter Krieg auf Yukatan. Wie eine Hochkultur sich selbst zerstört.

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0006-2375

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IRB: Z 861

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Abstract

Sechs Jahrhunderte wuchs und währte die Pracht der Mayakultur auf der Halbinsel Yukatan. Dann verstummte Mayaland, keine Inschriften mehr, keine Paläste, keine Tempel. Der Beitrag geht dem Rätsel nach, wie eine Hochkultur so plötzlich erlöschen konnte. Dem Deutschen Nikolaus Grube gelang es, die Hieroglyphen an Stelen weit auseinander liegender Siedlungen zu entziffern. Danach gab es verschiedene Dynastien mit einem ausgewogenen Geflecht von Abhängigkeiten, ausgehend von zwei Großmächten, Calakmul und Caracol. Eine, nicht die alleinige Erklärung für das Erlöschen, könnte ein plötzlicher Verlust des Machtgleichgewichts sein.

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Nr.12

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S.78-83

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