Investitionen brauchen Prognosen. Kita- und Schulbedarfsplanung.
pVS, pro Verlag und Service
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Ein attraktives Kinderbetreuungsangebot sowie die ausreichende Ausstattung mit Schulen erweisen sich für Kommunen zunehmend als Standortvorteil. Basis der kommunalen Sozialplanung ist traditionell der Blick in die Landesstatistik und deren Bevölkerungsvorausschätzung. Aus ihr ergeben sich, nach Ortsteilen aufgegliedert, die zukünftigen Bedarfe. Aus dieser linearen Betrachtungsweise ergibt sich jedoch das Problem, dass externe und interne Einflussfaktoren im Zeitverlauf einen erheblichen Einfluss auf die realen Bedarfe nehmen können. So hat zum Beispiel die Zuwanderung von Flüchtlingen für hunderte von Kommunen extreme demographische Veränderungen in kürzester Zeit mit sich gebracht. Binnen Monaten wurde dadurch die Prognostik der gesamten Infrastruktur- und Bedarfsplanungen über den Haufen geworfen. Einen ganzheitlichen Blick auf demographische Wechselwirkungen können sich vor allem kleine Städte und Gemeinden nicht immer leisten. Um nicht in kurzen Abständen immer wieder externe Beratung mit nahezu identischen Prognosen beauftragen zu müssen, wird in dem Beitrag die Installation eines eigenen kommunalen Monitorings empfohlen. Anhand eines Berechnungstools können kommunale Mitarbeiter die notwendigen Daten selbstständig weiter fortschreiben und die Bedarfsplanung an veränderte Rahmenbedingungen anpassen. Städte und Gemeinden im Landkreis Oberhavel haben ein solches Instrument bereits eingesetzt.
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Der Gemeinderat
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Nr. 3
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S. 12-13