Steigerung der Energieeffizienz bayerischer MVA durch Fernkältenutzung: Machbarkeitsstudie über alle bayerischen MVA.

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Augsburg

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0944-5935

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ZLB: Kws 271/525

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Abstract

Die Studie bietet einen Blick auf die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Kältetechnik sowie auf thermisch betriebene Kälteerzeugung in der Praxis. An der Machbarkeitsstudie beteiligten sich fünfzehn Müllverbrennungsanlagen (MVA) in Bayern. Bei der Müllverbrennung steht nicht nur die Beseitigung des Mülls im Vordergrund, sondern auch die Nutzung der Energie aus Dampf, Strom und Wärme. Die Studie zeigt die Möglichkeiten bayerischer MVA zur Kälteproduktion auf und bietet effektive Maßnahmen, die zu einer Steigerung der energetischen Effizienz von MVA beitragen können. Dargestellt werden die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen des Einsatzes von thermisch angetriebenen Kältemaschinen, verfügbare Technologien zur zentralen und dezentralen Kälteerzeugung sowie des Transports von Kälte. Schließlich wird das Potenzial für die Anwendung dieser Techniken unter verschiedenen Rahmenbedingungen untersucht. Bislang werden über Fernwärmenetze bereits Absorptionskältemaschinen mit einer gesamten Leistung von knapp 15 MWh versorgt, ein Großteil davon allerdings in Dampfnetzen. Derzeit sind konkrete Bemühungen im Gange, thermisch getriebene Kältemaschinen in Heißwassernetzen zum Einsatz zu bringen, um die Netzauslastung zu erhöhen, allerdings nicht in dem Maße wie in der Studie hierfür Potenziale ermittelt wurden.

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IV, 61 S.

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Bifa-Texte; 43