Problematischer Alkoholkonsum und Alkoholtrinkkulturen europäischer Jugendlicher im Mehrebenenmodell.

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Hildesheim

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Die Arbeit ist Teil des internationalen Forschungsprojekts 'Alcohol use Among Adolescents - Effective environmental strategies for Prevention' (AAA-prevent zur Analyse jugendlichen Alkoholkonsums in Europa) und widmet sich der sozialen Ansteckung des Problemtrinkens. Methode: Deskriptive Analysen von 57.771 12- bis 16-Jähriger aus 25 Ländern folgen Clusteranalysen zur Unterscheidung von Konsummustern und -kulturen. Mehrebenenanalysen (MLA) bestimmen dann den Einfluss sozialer Trinknormen auf individuellen Problemkonsum. Ergebnisse: Fünf Konsummuster auf individueller Ebene werden unterschieden und auf Länderebene zu drei Trinkkulturen aggregiert. Nach der Identifikation von 7.264 (15.1 Prozent) Problemkonsumenten, erbringen MLA den signifikanten positiven Zusammenhang zwischen dem Anteil der Problemtrinker eines Landes und dem individuellen Risiko, ein problematischer Konsument zu sein (OR=1.05). Schlussfolgerungen: Für Jugendliche müssen andere Alkoholtrinkkulturen als für Erwachsene angenommen und der Einfluss sozialer Normen auf individuelles Trinkverhalten beachtet werden.

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56 S.

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