Stadterhaltung. Ensembleschutz im internationalen Vergleich.

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Wien

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ZLB: 95/2762-4

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Abstract

Wien ist eine Stadt, die sich in den letzten Jahren in einer Dynamik entwickelt, die noch vor einigen Jahren nicht zu erahnen war. Die Grenzen haben sich geöffnet; es gibt erstmals seit 1918 ein Bevölkerungswachstum, es gibt einen stärkeren Zuzug, und es gibt auch ein stärkeres Interesse von Investoren. Daher ist das gleichgewichtige Wachstum in Wien eine der größten Aufgaben in der derzeitigen Phase der Entwicklung. Das erste Schutzzonengesetz für Wien, die sogenannte "Altstadterhaltungsnovelle" wurde 1972 erlassen. Nach rund zwanzig Jahren Erfahrung schien es daher einerseits an der Zeit, das alte Gesetz neu zu überdenken, andererseits war es auch die städtebauliche Entwicklung Wiens, die zur neuerlichen Beschäftigung mit dem Problem der Altstadterhaltung Anlaß gab. Im Bereich der Wohnungen ist ein Mehrbedarf von Flächen von rund dreißig Prozent für die nächsten zehn Jahre prognostiziert. In einem Augenblick, in dem eine Stadt so stark wächst, ist es aber besonders wichtig, sich des historischen Stadtkerns zu erinnern: Stadterhaltung muß gleichbedeutend neben Stadtentwicklung stehen. Die Dokumentation des internationalen Symposiums soll ein Bild des derzeitigen Bearbeitungsstandes in Wien im internationalen Vergleich veranschaulichen. difu

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128 S.

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Beiträge zur Stadtforschung, Stadtentwicklung und Stadtgestaltung; 38