Elstal: vom Schandfleck zum Schmuckstück. Wohnen im Denkmal.
Hammonia
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
2016
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
In Elstal, einer etwa 25 Kilometer westlich von Berlin gelegenen Gemeinde, wurde zwischen den Jahren 1919 und 1938 eine Wohnsiedlung für die Mitarbeiter des Rangierbahnhofs Wustermark gebaut. Die Eisenbahnersiedlung mit 127 Wohnungen und acht Gewerbeeinheiten orientierte sich an den Prinzipien der Gartenstadt. Jede Wohnung verfügte über einen 100 Quadratmeter großen Nutzgarten. Mittelpunkt der Anlage war der Marktplatz, um den sich die Infrastruktur mit diversen Läden und eine Kirche gruppierte. Mit den Jahren wurde aus der einst privilegierten Wohnanlage ein Problemfall mit einem hohen Leerstand und desolater Bausubstanz. Im Jahr 1993 wurde die Siedlung unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 2007 ging die Siedlung in das Eigentum der Deutsche Wohnen AG über, die sich 2013 für eine Komplettsanierung und -modernisierung entschied. Grundsätzlich orientierte sich die Planung am ursprünglichen Erscheinungsbild der Siedlung. Trotz der Einschränkungen durch den Denkmalschutz und dem damit verbundenen Verzicht auf eine Wärmedämmung der Fassaden gelang es, den Energieverbrauch um rund 60 Prozent zu senken. Außerdem gelang es, durch Dachausbau das Wohnungsangebot zu verbreitern. Inzwischen erfreut sich die Siedlung einer hohen Nachfrage, vor allem durch junge Familien. Die Entwicklung der Siedlung ist damit noch nicht abgeschlossen, denn sie bietet weiteres Potenzial für eine Nachverdichtung.
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 10
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 42-44