Peace Parks - Ressourcenmanagement an Grenzen. 10.-11. Juni in Berlin. Tagungsband.

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Berlin

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ZLB: 4-2009/509

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Zum zehnten Mal seit 1993 veranstaltet die Arbeitsgruppe Ellenberg eine Tagung zu Naturschutz und Ansätzen nachhaltiger Entwicklung. Bei Peace Parks (PP) handelt es sich um Schutzgebiete, die von einer politischen Grenze geschnitten werden, innerhalb derer aber trotzdem gemeinsame Ziele angestrebt werden. Diese betreffen: Bewahrung der Biodiversität, weises Management der natürlichen Ressourcen, Stärkung der Zusammenarbeit von beiden Seiten, oft auch Lösung von Grenzstreitigkeiten, Festigung der Kooperation zwischen den Staaten, Absicherung der Lebensräume traditionell wirtschaftender Bevölkerungsgruppen, wirtschaftliche Stimulanz, gemeinsame Administration, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, Planung, Monitoring und Evaluierung. Transborder Parks und binationale Schutzgebiete sind Synonyme von PP. Der Tagung geht das Buch voran, das in die Thematik einführt und auf folgende Fragen nach Antworten sucht: Warum, wie und wo entstanden die ersten Peace Parks? Wo gibt es heute Peace Parks? Welche Rolle spielen Entwicklungs-Zusammenarbeit-Organisationen beim Aufbau und der Administration von Peace Parks? Wo, warum und wie sind Peace Parks ein wirksames Instrument für Naturschutz? Wo, warum und wie helfen Peace Parks beim Management natürlicher Ressourcen? Wo und wie stützen Peace Parks traditionell wirtschaftende Bevölkerungsgruppen? Wo, warum und wie stärken Peace Parks die interstaatliche Zusammenarbeit? Wo und auf welche Weise werden Grenzkonflikte durch Peace Parks minimiert?

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160 S., Anh.

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Berliner geographische Arbeiten; 106