Integration und Entfremdung. Ich- und Identitätsentwicklung des Gastarbeiterkindes.
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Abstract
Unter der Hypothese, daß die soziale Konstellation so zwingend sein könnte, daß der Ich-Aufbau gehemmt, die Ich-Prozesse ungünstig beeinflußt und die Identitätsfindung beeinträchtigt sein könnten, wurden in der deutschsprachigen Schweiz italienische Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren mit Hilfe des Zulliger-Tests untersucht. Generell sind Gastarbeiterkinder demzufolge zwar nicht intelligenz- und aggressionsgehemmt, aber sie sind durch ihre Umweltsituation gefährdet oder beeinträchtigt. Die intellektuelle Anpassung, die Auffassung und Integration kausaler Zusammenhänge und spezifischer Werthaltungen überfordern das Ich der Exploranden. Icheinschränkung, Hemmung und affektive Unsicherheit finden sich weit häufiger als affektive Labilität oder egozentrische Unbekümmertheit. Natürliches Gleichgewicht von Spontanität und Anpassung ist selten anzutreffen. Es läßt sich verstärktes Akzeptionsbedürfnis und erhöhte Empfindlichkeit für Frustrierungen erkennen. Ein stabiles Persönlichkeitsgefühl dürfte sich unter diesen Umständen nur zögernd entwickeln.
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Ausländischer Arbeitnehmer, Kind, Identitätsentwicklung, Entfremdung, Psychologie
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In: betrifft erziehung (1973) S. 35-38
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Ausländischer Arbeitnehmer, Kind, Identitätsentwicklung, Entfremdung, Psychologie