Transaktionskosten als Instrumente räumlicher Planung? Ein Versuch.

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0251-3625

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IRB: Z 900
ZLB: Zs 2586-4
BBR: Z 2513
IfL: I 4087 - 125

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Abstract

Ausgehend von dem vor allem seit R.H. Coases bekannten Begriff der Transaktionskosten wird der Versuch unternommen, die Notwendigkeit und die Funktionsweise der räumlichen Planung aus der Sicht der Transaktionskostenforschung und des damit in engem Zusammenhang stehenden Property-Rights-Ansatzes zu interpretieren. Das Coase-Theorem wurde oftmals als Argument gegen staatliche Intervention, also auch gegen Planung herangezogen. Würde der Staat sich beschränken, für ein funktionierendes System von Verfügungsrechten und für Institutionen zu deren Überwachung und Durchsetzung zu sorgen und Transaktionen durch das Senken von Transaktionskosten zu ermöglichen, könnte alles weiter privaten Akteuren überlassen bleiben. Das Problem des Auseinanderfallens von internalisiertem Nutzen und externalisierten Kosten wäre beseitigt. Der Artikel zeigt, daß gerade bei der räumlichen Planung die für eine Anwendung des Coase-Theorems notwendige Randbedingung einer transaktionskostenfreien Welt nicht gegeben ist. Andererseits wird deutlich, daß Staatstätigkeit in der oben angesprochenen Form keineswegs als Reduktion staatlicher Intervention aufgefaßt werden kann.

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DISP. Dokumente und Informationen zur schweizerischen Orts-, Regional- und Landesplanung

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Nr.125

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S.31-39

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