Kommunale Altenhilfeplanung, Strukturbildung in den Landkreisen und Kommunen. Fachtagung der VSOP, 1. und 2. Oktober 1996 in Wiesbaden.
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DE
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Speyer
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ZLB: 99/556-4
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KO
SW
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Abstract
Die Beiträge der Fachtagung beschäftigen sich mit dem Aufbau tragfähige Strukturen für das pflegerische Angebot einschließlich der komplementären Hilfen in Städten und Landkreisen und ihrer Sicherung auf hohem Qualitätsniveau. Sie sind drei Strukturebenen zugeordnet. Bei der ersten Strukturebene geht es um "Recht, Verordnungen, Verträge". Hierin wird aufgezeigt, wie das PflegeVG in Verordnungen und Verträgen konkrete Gestalt annimmt: in einer betriebswirtschaftliche Analyse der neuen Pflegebuchführungsverordnung, und einer Verdeutlichung am Beispiel Vergütungsverhandlungen zur häuslichen Pflege, welche Einflußmöglichkeiten die Kommune hat, wenn sie als Sozialhilfeträger im (Kosten)Eigeninteresse aktiv auf die Vereinbarung zwischen Pflegeeinrichtungen und Pflegekassen Einfluß nimmt. Auf der zweiten Strukturebene "Planungen, Analysen, Zielfindungen" werden zwei Berichte aus der kommunalen Planungspraxis präsentiert: die Pflegebedarfsplanung in der Abteilung Sozialplanung beim Münchner Sozialreferat, das Konzept der dortigen ambulanten Bedarfsplanung und die Umsetzung der Daten des Medizinischen Dienstes als Grundlage sowie ein Bericht über die Untersuchung zum "Hilfe- und Pflegebedarf älterer Menschen in Wiesbaden". Bei der dritten Strukturebene, geht es um ein optimales Zusammenwirken der an der pflegerischen Versorgung Beteiligten, um die notwendige Abstimmung in einem interdependenten und interdisziplinären Prozeß: am Beispiel von Langzeitpflege wird der Frage nachgegangen, wie durch eine "Überleitungspflege" Versorgungskontinuität zu erreichen ist. Vorgeschlagen wird ein Vernetzungskonzept zur berufs- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit in der Region. Abschließend gibt es einen ersten Erfahrungsbericht über die Arbeit der gerade angelaufenen Pflegekonferenz im Landkreis Marburg-Biedenkopf. goj/difu
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80 S.
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VSOP-Dokumentationen; 6