Die Struktur des Raumes und die urbane Gemeinschaft – Philosophische Betrachtungen zum Thema Stadt und Städtebau.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 405,1/51a

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In dem Beitrag denkt der Philosoph Gerhard Stamer über das Wesen der Stadt nach, also über ihre besonderen Eigenschaften und deren bestmögliche Verwirklichung. Dafür beginnt er mit einem Blick auf den Menschen. Denn wie schon Platon die Polis in Analogie zur menschlichen Seele deutete, so sieht auch Stamer in der Stadt „ein verobjektiviertes Bild“ des Menschen, da die Stadt in besonderer Weise die von uns erst in einen Zusammenhang gebrachte Welt sei. Jede Stadt sei dabei ein Knotenpunkt, in dem sich wie im Menschen selbst Allgemeinheit bzw. Universalität und Individualität verbänden. Was das genau bedeuten könnte, wurde freilich unterschiedlich aufgefasst – Stamer greift in Exkursen zum Beispiel auf Karl Marx’ These zurück, dass Differenzierung durch Arbeitsteilung entstehe, die in der Stadt ermöglicht werde, oder auf Ortega y Gasset, der die Bedeutung des öffentlichen Platzes betont. Die im Menschen angelegte, in der Stadt gebaute Polarität beschreibt Stamer schließlich als Chance für eine gelungene Stadt („Verlebendigung“, „Genuss der Vielfalt“, das „Offene und Mögliche, das mit dem Leben in der Gemeinschaft gegeben ist“), der er auch zutraut eine egoistische, sich von der Universalität abschirmende Individualität zu überwinden. Das wiederhole sich dann noch einmal auf höherer Ebene: Auch eine Stadt ist eine Art Individuum gegenüber einer Weltgemeinschaft und muss hier ihren Ort zwischen individueller Verwirklichung bestimmter Möglichkeit und globalen Zusammenhang finden.

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23-35

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