Genau am richtigen Ort. Ladeinfrastruktur.

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verfügbarkeit einer verlässlichen Ladeinfrastruktur von entscheidender Bedeutung. Private Ladeplätze im Eigenheim, in privaten Tiefgaragen oder auf Betriebsflächen stellen auch weiterhin die Grundversorgung für elektrisch betriebene Fahrzeuge dar. Eine Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum ist darüber hinaus jedoch unverzichtbar. Erfahrungen von Elektrofahrzeugnutzern in Hamburg zeigen, dass gerade das Zwischenladen an öffentlichen Ladepunkten im Alltag ("opportunity-charging") zu einer Erhöhung der Flexibilität und somit auch des Gefühls der Zuverlässigkeit bei den Nutzern beiträgt. Ein weiteres Argument für den Ausbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur ist in den Möglichkeiten für die wirtschaftliche Etablierung von E-Carsharing-Modellen zu sehen. Unabhängig von der Anzahl der Ladesäulen stellt die Standortwahl einen wichtigen Faktor für den Erfolg der Ladeinfrastruktur dar. Denn strategisch gut positionierte Ladestandorte können zielführender sein als ein flächendeckender Ausbau in Randlagen. Für das Hamburger Stadtgebiet wurde im Jahr 2014 ein Masterplan zum bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Basis der zu erwartenden Fahrzeugzahlen beschlossen. Es sollen insgesamt etwa 600 Ladepunkte im öffentlich zugänglichen Raum für etwa 5.000 Elektrofahrzeuge errichtet werden. Um eine gleichmäßige Versorgung des Stadtgebietes zu gewährleisten und die zahlreichen Nutzervorschläge, die im Rahmen einer Befragung ermittelt wurden, berücksichtigen und fundiert bewerten zu können, wurde ein Modellverfahren zur Standortbestimmung entwickelt. Auf der Basis der modellhaft ausgeführten Standortbestimmung konnten in Hamburg innerhalb von 24 Monaten über 100 Ladesäulen aufgebaut werden. Sie stellen ein erstes strategisches Netz dar, dass unter Einsatz des Planungsinstruments weiter ergänzt werden soll.

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Der Gemeinderat

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Nr. 5

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S. 22-23

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