Vollzugsprognosen als Instrument der Politikberatung. Sind die Risiken bei der Umsetzung politischer Programme kalkulierbar? eng.
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
1981
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
ZZ
Erscheinungsort
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
SEBI: Zs 1505
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Der Beitrag weist nach, daß Vollzugsprognosen nicht zu halten vermögen, was ihre Befürworter versprechen. Begründet wird diese Auffassung mit dem Wandel von Präferenzstrukturen, mit der Dynamik politischer Prozesse und mit der Bildung unvorhersehbarer Widerstandspotentiale. Überdies sind Implementationsanalysen vom Scheitern bedroht, weil sie nahezu regelmäßig in einem Krisenklima sowie unter Zeitdruck gestartet werden müssen. Aber auch korrekte Schätzungen von Implementationsrisiken wären, so unwahrscheinlich sie sind, wenig hilfreich: Die wichtigsten Paramteter im Umsetzungsprozeß entziehen sich der Disposition einzelner politisch-administrativer Akteure oder auch politisch-administrativer Subsysteme. Zu nennen wären hier fehlende Anreize für hochrangige Entscheidungsträger, sich um Implementationsprobleme nachdrücklich zu kümmern, aber auch Konsens-Auflösung sowie diverse Organisationdilemmata. Außerdem überschätzen die Verfechter von Implementationsanalyse den Stellenwert wisschenschaftlicher Politikberatung im politischen Prozeß. difu
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Jg. 20(1981), B. 2, S. 207-217