Im Reformhaus. Zur Krise des Bildungssystems.

zu Klampen
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

zu Klampen

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Springe

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 575/345

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die deutsche Bildungspolitik glänzt durch Kurzatmigkeit und Reformeifer. Kaum ein Jahr vergeht, ohne dass die Kultusministerien umfangreiche Richtlinien und Erlässe verabschieden und deren prompte Umsetzung einklagen. Gleichbehandlung ist das Zauberwort, die Folgen ihrer Verwirklichung bleiben unreflektiert. Mittlerweile wird das Abitur als Instrument der sozialen Chancenverteilung betrachtet. Damit gerät die Schule unter enormen Erwartungsdruck. Geistlose Interpretationen von Statistiken und internationalen Vergleichen sind ein Indiz für die Orientierungslosigkeit hiesiger Bildungspolitik. An den Hochschulen schreitet die Bürokratisierung im Zuge des Bologna-Prozesses voran, hat sich die spezialisierte Forschung von der Lehre weitgehend abgekoppelt. Kommissionen werden berufen, die evaluieren und akkreditieren, und die Höhe der eingeworbenen Drittmittel entscheidet über akademische "Exzellenz". Allmählich beginnt man, die Erhebungen der Pisa-Studie und die Folgen des Bologna-Prozesses zu hinterfragen. Der Autor beobachtet und kommentiert seit nunmehr 15 Jahren die Entwicklungen der deutschen Bildungspolitik. In einer Situation, in der die Ideale nicht mehr zu den Gegebenheiten passen, unternimmt er es, eine Antwort auf die Frage zu finden: Welche Bildung wollen wir?

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

176 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

zu Klampen Essay